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Ping G400 Test Teil 2
Ping G400
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Ping G400 a.k.a. die Hightech-Waffe

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Wer meinem Instagram Account der_golf_blog folgt, hat mitbekommen das ich vor kurzem das Headquarter von Ping Germany besucht habe. Der General Manager von Ping Germany hatte mich auf einen „Kaffee“ eingeladen 😉 . Neben vielen tollen Gesprächsthemen über Ping und ihre Produkte durfte ich ein paar G400 Driver zum testen mitnehmen 🙂 . Ich durfte die drei Varianten G400, G400 LST und G400 SFT mitnehmen. Zusätzlich gab es noch ein paar Schaftoptionen für mich.


Doch was macht den neuen G400 besser als die „alten Driver“ von Ping?

Laut Ping ist der neue G400 Driver mit den neusten Eigenschaften ausgestattet die man sich nur vorstellen kann. Das neue Kopfdesign ermöglicht dir eine höhere Schlägerkopfgeschwindigkeit. Durch Turbulatoren (starkes Wort 🙂 )und der Vortec Technologie wird die Aerodynamik deutlich verbessert. Ähnlich wie Spoiler an einem Sportwagen. Der Schwerpunkt wurde möglichst tief gelegt um eine optimale Fehlerverzeihbarkeit möglich zu machen. Doch nicht nur das Design hilft dir einen besseren Drive zu schlagen sondern auch das Material. Das verwendete Material und die geschmiedete Schlagfläche soll hierbei auch helfen. Die verschiedenen Schlägerkopfvarianten bieten allen Spielstärken eine passende Auswahl. Es gibt den G400 als Standard, SFT (Straight Flight Technologie) und LST (Los-Spin Technologie). Jede Variante hat ein anderes platziertes Gewicht in der Sohle. Als kleines Beispiel anhand von meinem Schwung. Ich erzeuge „leider“ viel Spin beim Drive. Früher musste dies dann immer der Schaft kompensieren. Leider waren die Schäfte dann meist „Gefühlstot“. Somit hatte ich zwar einen Drive mit wenig Backspin dafür habe ich aber auch im Treffmoment wenig gefühlt, da die Low-Spin Schäfte zu wenig Gefühl vermitteln. Durch die LST Variante kann ich wieder einen Schaft spielen der mir mehr Gefühl vermittelt. Der Schlägerkopf verringert somit für mich den Spin und hilft mir mehr Länge zu erzeugen.


Was bringt mir die neue Technologie als Golfer?

Genug Worte aus der Marketingabteilung verwendet 😉 Für dich als Golfer bedeutet das folgendes:

  • Du wirst den Ball weiter schlagen
  • Dein Ball wird häufiger das Fairway treffen
  • Durch die drei Varianten (Standard, LST und SFT) hat jeder eine Option die ihm hilft besser zu werden
  • Nein du musst trotzdem üben, auch der beste Driver macht aus einem schlechten Golfer keinen Major Sieger

Hast du dich dann einmal für einen Driverkopf entschieden, musst du nur noch den passenden Schaft finden. Hierbei gilt es zu beachten, jeder Schaft wirkt sich anders aus. Nur weil dir bei Titleist der Schaft XY passt muss dieser nicht auch bei Taylor Made perfekt sein. Zwar gibt es meistens die gleichen Schäfte für verschiedene Driver, aber ganz gleich sind die dann doch nicht ;). Das würde hier aber den Rahmen sprengen. Wie bereits oben erwähnt, hatte ich die folgenden Schäfte zur Auswahl:

  • Project XZRDUS 5.5
  • Project XZRDUS 6.0
  • Ping Tour 65R
  • Ping Tour 65S
  • Mitsubishi Chemical Kuro Kage 60 S
  • Ping Alta CB S

Für mich war tatsächlich der Ping Alta CB Schaft am besten. Hier habe ich die bestmögliche Kombination von Wiederholbarkeit, wenig Spin, passender Launch und einen höchstmöglichen Ballspeed. Genau darauf solltest auch du bei deinem Kauf eines neuen Drivers achten. Das beste Argument für einen neuen Driver ist der Ballspeed. Solltest du einen neuen Driver finden der mehr Ballspeed erzeugt, lohnt sich der kauf definitiv. Je höher der Ballspeed, desto weiter kannst du theoretisch den Ball schlagen.


Lohnt sich der Kauf des G400?

Definitiv! Mit dem neuen G400 hat Ping sich wieder selber übertroffen. Doch jetzt bitte nicht einfach blind im Internet bestellen. Suche dir einen Fitter oder einen Fully Qualified PGA Golfprofessional der PGA of Germany und teste die verschiedenen Kombinationen aus. Es lohnt sich 🙂

 

 

 

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