Home Equipment Schläger Titleist 816 H1 Vs. 816 H2
Titleist 816 H1 Vs. 816 H2
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Titleist 816 H1 Vs. 816 H2

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Titelst bringt ab Ende Oktober 2015 zwei neue Hybriden auf den Markt. Diese klingen zwar relativ ähnlich könnten aber spielerisch unterschiedlicher nicht sein. Aber kurz zu den einzelnen Modellen:

  • Titleist 816 H1 -> Ist das etwas größere Schlägerkopfmodel der beiden Hybriden. Laut Titleist soll der Ball hier deutlich höher starten (was den meisten Amateuren definitiv helfen wird) und aufgrund des Schlägerkopfdesigns auch leichter durch das Rough kommen.
  • Titleist 816 H2 -> Für mich das „sportlichere“ Model. Von der Optik her ähnelt er etwas dem Ping Driving Iron (falls das noch jemand kennt). Für mich ist dies durch sein Off-Set etwas „schöner“ anzusehen im Set- Up

Mit beiden Modellen habe ich einige Bälle geschlagen. Zu schlagen war mein aktuelles Hybrid von Ping dem G30 Model. Aus Gründen der „Fairness“ habe ich alle Hybriden mit dem jeweiligen Standart Stiffschaft gespielt. Es würde den Rahmen sprengen jetzt noch in die Details der jeweiligen verfügbaren Schäfte zu gehen und zu testen.

  • Ping G30 -> Mein Lieblingsschläger da ich diesen, egal wie treffen kann und der Ball fliegt trotzdem zum Ziel. Der Smash Factor (das ist die Kraftübertragung von der Schlagfläche auf den Ball) ist hier relativ gut ausgeprägt. Der Schlägerkopf bietet eine gute Rückmeldung. Das Manko ist eben durch die hohe Fehlerverzeihbarkeit ist es schwerer starke Flugkurven zu spielen (sofern man das wünscht).
  • Titleist 816 H1 -> Gar nicht mal so schlecht muss ich sagen 🙂 Es fühlt sich aber sehr nach einem Schlägerkopf an, der „irgendwie“ für alle Golfer passen muss. Also mehr so ein „All Around“ Schläger. Sicherlich macht dies Sinn für alle mittleren bis besseren HCP´s. Der H1 ähnelt sehr dem G30 was das shapen (bewusstes ansteuern der Flugkurven) anbelangt.
  • Titleist 816 H2 -> Im Set-Up muss man sich an die Optik gewöhnen , aber wenn man dies einmal geschafft hat lohnt es sich absolut. Das Gefühl was der Schlägerkopf im Treffmoment vermittelt, ist deutlich präziser wie beim G30 und H1. Hier lässt sich der Ball deutlich besser shapen.

Als Fazit kann man sagen, das der H1 aufgrund seiner „All Around“ Fähigkeit sicherlich für den Golfer der wenig Ballflugkurven erzeugen will sehr interessant sein kann. Der H1 erzeugt unteranderem aber auch mehr Backspin was dem Spieler die Möglichkeit gibt ab sofort auch direkt die Fahne anzugreifen, da somit der Ball schneller liegen bleibt.

Hätte ich nicht schon mein G30 Hybrid würde ich mir den H2 kaufen. Wie vorhin schon erwähnt ist der optisch etwas gewöhnungsbedürftig im Set- Up doch die Präzision im Schlag hat mich überzeugt. Da es mir generell nicht an Backspin fehlt würde ich mich deshalb für den H2 entscheiden. Mit diesem Model kann ich einfach besser den Ballflug steuern wie mit dem H1.

Nicht umsonst spielen mittlerweile mehr als 40 Pros weltweit die neuen Hybriden von Titleist. unteranderem auch Jordan Spieth ( 816 H2 mit 21°). Wie gewohnt lassen sich auch hier die Schläger wieder verstellen mit verschiedenen Loft, Lie und Ballflug Tendenzen.

Für weitere Infos zu den Spezifikationen könnt ihr direkt auf die Titleist Homepage gehen.

 

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